Die morbide Welt klassischer Motorräder
Die morbide Welt klassischer Motorräder
Klassische Motorräder als Kunstobjekte - 05605-8064434 -
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Die ' FÖXE '

Und so hopsten,wackelten und wippten diese Fahrwerkswunder über das malerische Kopfsteinpflaster und wurden bald vom respektlosen Volksmund zum Beispiel als 'Flattermax' tituliert.

Aber auch die Bezeichnung 'Katapult' wurde ihnen verliehen,sobald das hintere Federelement verschlissen war.

Aber immerhin war es ein Versuch,den Bandscheibenkillern der Geradwegfederungsfraktion oder gar der ungefederten Heckbereiche zu zeigen,wo die Feder hing.

Dreißig Jahre später wurde diese einfach gefederte Schwinge übrigens von japanischen Herstellern großspurig als das Maß aller Dinge angepriesen und findet bis heute Verwendung!

 

Der Begriff „Cantilever-Schwinge“ entstand durch die Bezeichnung der Hinterradschwinge für verschiedene Modelle von HRD-Vincent, die 1931 als „Dreiecksverband“ konstruiert wurde. [9][10] Ähnliche Systeme verwendeten in Deutschland NSU bei der NSU Fox und Riedel bei der Imme R 100 1949, ohne jedoch den Begriff „Cantilever“ zu gebrauchen.

1973 entwickelte Yamaha die Monocross-Federung, eine Hinterradschwinge mit Einfeder-System, die für die Motocross-Weltmeisterschaft von Weltmeister Håkan Andersson eingesetzt wurde; die Wortmarke Monocross wurde von Yamaha geschützt.[11][12] 1974 wurde das System im Rennmotorrad Yamaha OW26, nun unter der Bezeichnung Cantilever-Federung, eingesetzt.[13]

Bei der Cantilever-Federung trägt der längere Hebelarm das Rad, der kürzere Arm wird durch eine schräg oder annähernd waagerecht liegende Feder (meist mit Schwingungsdämpfer) gegen den Rahmen abgestützt; die Feder liegt oft unter dem Sattel. Für die Cantilever-Federung mit Umlenkhebel und stehendem Federbein wurden im Laufe der Jahre von verschiedenen Herstellern unterschiedliche Bezeichnungen vorgenommen, u.a. Pro-Link (Honda), Uni Trak (Kawasaki), Full Floater (Suzuki).

Quelle:WIKIPEDIA

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© Ulf Dauselt