Die morbide Welt klassischer Motorräder
Die morbide Welt klassischer Motorräder
Klassische Motorräder als Kunstobjekte - 05605-8064434 -
Klassische Motorräder alsKunstobjekte - 05605-8064434 -   

Das 'Altherren-Schlechtwetter-Leichtmotorrad'                   Ausführung 1

Irgendwann,mit zunehmendem Alter und der damit verbundenen Weisheit,kommt man zu mehreren Schlüssen:

 

1.: Die seit 1978 gefahrene R90/S ist eigentlich beim Rangieren auf einem Hanggrundstück mit losem und unebenem Untergrund ein bißchen zu schwer.

2.: Der Kult, dass dieses Ding nicht nass und schmutzig werden darf nervt.

3.: Motorradfahren an einem regnerischen Hochsommerabend müßte doch heute noch genauso wunderschön sein, anno dunnemals mit der ‚MAX’...

 

Da mich diese Erkenntnisse schon seit einigen Jahren umtreiben,war ich immer auf der Suche nach einem Gerät,mit dem sich dies hätte realisieren lassen.

Oberste Priorität im Lastenheft war eine 12Volt-Elektrik,für den Betrieb der für mich unerläßlichen Heizgriffe!Danach kam das Leergewicht,eine einfache,überschaubare Technik und eine angemessene Ersatzteilversorgung.Die Leistung stand eigentlich im Hintergrund,da ich auch mit meiner 'S' auf meinen 'Microsträßchen' nur genießerisch trödelnd unterwegs war. Dieses Einsatzgebiet verlangte allerdings nach einem kommoden Fahrwerk mit langen Federwegen,einer guten Bremsanlage,einer bequemen Sitzposition und einem großen Tank.

Ein Einzylinder-Viertakter aus germanischer Produktion wäre schön gewesen,ließ sich aber nicht realisieren,da meine Hausmarke außer der strunzehäßlichen und immer noch überteurten F650 nichts im Programm hatte.Eine alte,ausgelullerte Behörden-R27 mit 12 Volt,ebenfalls hoffnungslos überteuert,kam auch nicht in Frage.

Blieb also nur eine 12-Volt 'Klemm-Zett' in Gestalt der ETZ 250 !

Bereits kurze Zeit später kaufte ich eine '89-er NVA-Version,die bereits vom Vorbesitzer in ein dezentes Schwarz getunkt worden war und etwa 48 Tkm gelaufen hatte.

Etwa die Hälfte dieser beachtlichen Kilometerleistung wurden auf der Langstrecke zwischen der Mitte Deutschlands und Marokko zurückgelegt,was ich als unkritisch empfand,zumal es sich bei dem Vorbesitzer um einen alten Herrn handelte.

Der Apparat hatte zum Zeitpunkt des Kaufs etwa ein Jahr gestanden,war nicht fahrbereit und in recht desolatem Zustand;eben gebraucht und abgestellt.

Da der Winter vor der Tür stand und ich somit Zeit hatte,wollte ich es ruhig angehen lassen und das Ding erst einmal zum Leben erwecken.Dies geschah auch ohne große Probleme,was mich veranlaßte,den ganzen Apparat erst einmal einer Grundreinigung zu unterziehen,-dann würde man weitersehen...

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© Ulf Dauselt