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Beispielbilder 4  mit Textauszügen

S.71-76 : KH 250

Anfang der 70-er Jahre konzentrierte sich KAWASAKI- nach einem, eher untypischen Ausflug in die Viertaktbauart ( W1, einem BSA-Plagiat ) - auf den Zweitakter. Und wie! Bereits 1969 erschien mit der, nominell 60 PS starken, 500-H1-Mach III eine Rakete auf zwei Rädern, die in der Beschleunigung unfassbare Werte erreichte.Leider hatte man, ein der Motorleistung angemessenes Fahrwerk vergessen. Und auch die Trommelbremse im Vorderrad konnte nicht so schnell verzögern, wie das Motorrad wackelte. (---) Nach einigen unbedeutenden Modifikationen an der 500-er, wurden auch- wahrscheinlich für den heimischen Markt- 250, 350 und 400-er Modelle gleicher Bauart verkauft, die auch nach Deutschland gelangten.

1971 schließlich, erschien mit der 750-H2, das Prunkstück dieser Baureihe mit sage und schreibe 74 PS! Auch hierbei blieb man der bereits bekannten Fahrwerksschwäche kompromisslos treu - und verdiente sich mit der H2 den Spitznamen ’Witwenmacher’…

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S.77-83 : Z250A

Anfang der 80-er Jahre hatte sich KAWASAKI ganz dem ‚eckigen’ Design seiner Motorräder verschrieben, was in der gesamten Modellpalette bis 1300 Kubik zum Ausdruck kam.Diese kleine 250-er Zweizylinder war- wie fast alle 250-er ‚Japaner’-  ein recht seltenes Motorrad, da es den stark leistungsorientierten Motorradfahrern einfach zu schwachbrüstig war.  (---)

KAWASAKI war mit diesen kleinen 1- und 2-Zylindermodellen nicht besonders erfolgreich und konnte diesen Dingern auch keine Lebensdauer anerziehen, was ursächlich in der Paarung: hohe Drehzahl und miese Qualität seine Ursache gehabt haben wird. Wenn dann noch der typische technische Unverstand der Fahrer hinzukam, waren kapitale Motorschäden programmiert.

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S.84-86 : Z400J

Auch diese Z400J von Anfang 80 kam unverkennbar in dem ‚Kastendesign’ daher, war aber auf Grund des Vierzylindermotors schon ein ernst zu nehmendes Mittelklassemotorrad mit fast 50 PS in der seltenen ‚offenen’ Version. Denn auch diesen armen Motoren, die von irrwitzigen Drehzahlen lebten, wurde gnadenlos der Schlund zugedreht, um auf die damals neu geschaffene Einstiegsklasse mit nunmehr 34 PS gedrosselt zu werden.

Neben den Herstellern boten bald auch etliche Zubehörlieferanten recht zweifelhafte ‚Drosselsätze’ an, die dem Motor das Futter abschnitten. Nach dem vorgeschriebenen Eintrag bei TÜV, konnten diese ‚Drosseln’ mit etwas handwerklichem Geschick unauffällig wieder entfernt werden, was den Motor sehr erfreut hat.Anders verhielt es sich mit der Leistungsreduzierung ab Werk, die schon etwas ernsthafter betrieben wurde. So war z.B. Honda für den Einbau flacherer Nockenwellen berüchtigt, wenn denn das Motorrad von Haus aus leistungsreduziert ausgeliefert wurde. Hier war ein Öffnen sehr kostspielig und eigentlich unüblich.

 

S.87: Z900 :

Das Synonym für ‚alte KAWAS’ ist heute die ‚Z 900’, die 1973 als Antwort auf die CB 750 Four in der ‚Z1’ Version auf den Markt kam. Wie bereits bei den fast unfahrbaren ‚H1’ und ‚H2’- Modellen hinkte auch hier ein gummiartiges Fahrwerk hinter einem Motor mit brachialer Kraftentfaltung hinterher.

So fügte sich ihr origineller Spitzname ‚Frankensteins Tochter’ nahtlos an den der 750-H2 an, der mit ‚Witwenmacher’ noch etwas pessimistischer geriet, ohne jedoch weniger realistisch zu sein...

 

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© Ulf Dauselt