Die morbide Welt klassischer Motorräder
Die morbide Welt klassischer Motorräder
Klassische Motorräder als Kunstobjekte - 05605-8064434 -
Klassische Motorräder alsKunstobjekte - 05605-8064434 -   

Photobuch  ' JAPANER '- 4

Die Darstellung im Bildband kann in vielen Fällen von der Darstellung auf der Website abweichen.

Siebtes überarbeitetes und ergänztes

Photobuch des

motorcycle-art   Labels

 

’ JAPANER ’ -4

 

120 Seiten + Text, Format 27x20,4

Hardcover- matt

 

149,00 €

 

KLAPPENTEXT:

 

 

’JAPANER’

 

wurden Mitte der 70-er Jahre verächtlich die Motorräder der japanischen Hersteller von der Minderheit der Motorradfahrer genannt, die ein europäisches Produkt fuhren. Dies war nicht nur Ausdruck einer anmaßenden Arroganz, sondern zeugte in der Regel auch von einem hohen Maß an Unwissenheit. Genährt wurde diese Arroganz nicht zuletzt von der einschlägigen Fachpresse, die in nicht enden wollenden Testberichten jedes neu erschienene japanische Modell so lange sezierte, bis endlich das Haar in der Motorradsuppe gefunden wurde.

Dabei hatten gerade diese Medien allen Grund, den ‚Japanern’ dankbar zu sein. Denn nur von Berichten über die wenigen neu erscheinenden ‚Europäer’ hätten sie nicht existieren können. Und selbst wenn sie die reichlichen Unzulänglichkeiten dieser wenigen ‚Europäer’ alle im Detail beschrieben hätten, wäre lediglich ein dürres Pamphlet dabei heraus gekommen, da ja BMW als unangreifbar galt.

Die hier vorgestellten ‚Japaner’ sind nicht als repräsentativer Querschnitt der vielen Hundert verschiedenen Modelle aus japanischer Fertigung zu verstehen. Es sind lediglich die Motorräder, die ich für meine Projektarbeit in den Jahren 2009 bis 2015 gekauft habe. Es war wohl auch der ein oder andere ‚Klassiker’ dabei, aber die Mehrzahl waren ‚Brot und Butter’ – Motorräder, die irgendwo, meist völlig verrottet, überlebt hatten. Anders als bei den 50-er Jahre Motorrädern, bin ich bei den ‚Japanern’ nicht so selektiv vorgegangen, sondern habe alles gekauft, was erschwinglich war. Manchmal war auch ein echtes ‚Sahnestück’ dabei, welches es verdient gehabt hätte, aufgehoben zu werden. Aber zum Glück bin ich der Versuchung nicht erlegen, da ich auch nur diesen einen Hintern habe, den ich auf meine treue ‚90/S’ setzen kann um mit ihr zu fahren.

So habe ich die ‚Japaner’ lediglich als Fotomodelle genutzt und sie weiter verkauft, um mein Langzeitprojekt, den Motorradfriedhof für authentische Zweiräder, finanzieren zu können.

Der technisch interessierte Motorradfreund wird mit diesem Bildband nicht auf seine Kosten kommen, da mich die Technik eigentlich noch nie besonders interessiert hat; überdies ist sie überall nachschlagbar. Mich hat bislang bei allen Motorrädern eigentlich nur das Flair interessiert. Also eine Ausstrahlung, die sich aus der Optik und dem Klang ergibt. Danach kam das Gewicht und die Sitzposition und dann erst die Leistungscharakteristik und die Technik. Daraus resultierte irgendwann ein hubraumstarkes, relativ leichtes, gutmütiges Motorrad, mit für mich ansprechenden Optik, einer überschaubaren, einfachen Technik, welches mir passt wie ein Schuh und einen beruhigenden Klang hat.

Alle Versuche mit anderen Motorrädern waren kurzfristig einmal ganz witzig, aber nichts für die Dauer.

Der Begleittext in diesem Bildband resultiert zum Teil auf ganz frühen eigenen Erlebnissen mit diesen ‚Japanern’ oder auch aus meiner langjährigen Tätigkeit als freier Motorradhändler und können einen gewissen Sarkasmus nicht verleugnen.

Die Bilder sind zum Teil negativ gesetzt und/oder mit mehr oder weniger starken Effekten versehen. Auch hier gilt, wie in Sachen Technik, Hochglanzbildbände gibt’s genug.

 

Vielleicht stellt sich ja bei dem ein oder anderen Betrachter ein leises nostalgisches Gefühl ein, wenn er an den ‚Japaner’ denkt, den er selbst einmal vor Jahrzehnten gefahren hat, als er noch jung und hübsch war.

Sollte dies gelingen, hat sich doch der ganze Aufwand auch für mich gelohnt…

 

Ulf Dauselt

 

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