Die morbide Welt klassischer Motorräder
Die morbide Welt klassischer Motorräder
Klassische Motorräder als Kunstobjekte - 05605-8064434 -
Klassische Motorräder alsKunstobjekte - 05605-8064434 -   

Photobuch 'ROST 2'

Viertes überarbeitets und ergänztes

Photobuch des

motorcycle-art Labels

 

’ Rost ’ 2

72 Seiten + Text,

Format 27x 20,4

Hardcover- glänzend

 

99,00 €

 

 

Als Rost bezeichnet man das Korrosionsprodukt, das aus Eisen oder Stahl durch Oxidation mit Sauerstoff in Gegenwart von Wasser entsteht. Rost ist porös und schützt nicht vor weiterer Zersetzung, anders als die Oxidschicht vieler metallischer Werkstoffe wie bei Chrom, Aluminium oder Zink. Anhand dieser Eigenschaften werden die Metalle in die Gruppen Eisenmetalle (rosten) und Nichteisenmetalle (rosten nicht) unterschieden. Die Verwitterung von Eisenwerkstoffen an Luft und Wasser zu Rost verursacht weltweit jährlich Schäden in Milliardenhöhe. ( Quelle : Wikipedia )

 

So sieht’s aus !

 

Beim Betrachten des Photobuches wird sich der heutige Motorradliebhaber fragen, wie es so weit kommen konnte? Wie konnten Motorräder nur so dermaßen ‚vergammeln’ ?

Ganz einfach: die Motorräder und Mopeds der 50-er und 60-er Jahre hatten nicht den Stellenwert eines reinen Freizeit- und Hobbyobjektes, den sie ab etwa Mitte der 70-er Jahre erlangt hatten. Bis Ende der 50-er Jahre waren es reine, für fast jedermann erschwingliche Fortbewegungsmittel mit dem Status eines Gebrauchsgegenstandes. Die Dinger hatten gefälligst jeden Tag zuverlässig zu funktionieren; egal, ob zweigetakteter 50ccm-Stinker oder dicke 600er mit Seitenwagen.

Doch eines war den Fahrern gemein: Bei Regen wurden sie nass und im Winter war es schweinekalt auf den Dingern! Man sehnte sich nach dem ‚Dach über’m Kopf’, wie das Auto sehnsüchtig schlotternd gepriesen wurde.

Dieser Wunsch wurde mit dem fortschreitendem ‚Wirtschaftswunder’ nach und nach erfüllt. Nach einer kurzen Zeit obskurer Miniaturautos, die zum Glück nur wenige Käufer fanden, kamen endlich ‚Käfer’ und Co. Das Motorrad hatte ausgedient und niemand wollte mehr eins haben. Die Dinger standen unverkäuflich ’rum oder wurden irgendwann vom Schrotthändler abgeholt. Nur die Minderheit der Vergessenen überlebten die Jahrzehnte in irgendwelchen ‚Behausungen’ oder gar im Freien, nur nachlässig geschützt.

Ende der 60-er/ Anfang der 70-er Jahre wurden viele dieser Überlebenden dann im Rahmen der ‚Easy-Rider’- Welle von jungen Burschen zu putzbunten ‚Möchtegern-Choppern’ umgefriemelt und wurden für viele der Einstieg in das Thema ‚Motorrad’.

Anfang der 80-er Jahre schließlich begann der Restaurierungswahn. Alles sollte besser als neu werden. Und so gibt es heute nur noch sehr selten ‚echte Originale’, die diese zeitgeistigen Verirrungen überlebt haben und so daher kommen, wie sie vor Jahrzehnten abgestellt wurden und entsprechend ihres Alters aussehen: mit den Narben eines langen Lebens und den Spuren des Vergessenwerdens- eben mit ROST !

 

---weiter im Klappentext auf der nächsten Seite---

 

Auch als Wandkalender erhältlich

 

 

 

Rost - in seiner schönsten Form“

 

Format: 30x44-hoch

 

69,00 €

Skulpturen

aus

Motorradschrott

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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© Ulf Dauselt