Die morbide Welt klassischer Motorräder
Die morbide Welt klassischer Motorräder
Klassische Motorräder als Kunstobjekte - 05605-8064434 -
Klassische Motorräder alsKunstobjekte - 05605-8064434 -   

Beispielbilder 4 + Texte

S.88-90 : Hercules K101  ‚Das Kellerkind’

 

Alte, aufgeplatzte Kartons, schimmelige Kisten, in verölte Lappen eingewickelte, schmierige Kleinteile, daneben rostige Räder, ein verdreckter Rahmen und keine Papiere.

Das Ganze am Rande einer Kellertreppe aufgeschichtet und umgeben von alten Autoreifen und sonstigem Gerümpel.

"Die hat vor 20 Jahren oder mehr ein Kumpel bei mir eingelagert, der sie immer 'mal restaurieren wollte. Ich hab' aber schon lange nichts mehr von dem gehört, -weiß gar nicht, ob der noch lebt..."

 

S.91-93 : NSU-MAX  ‚Vaters MAX’

 

Der Verkäufer meinte, sie würde auch nach 10 Jahren Standzeit sofort wieder anspringen.

"Vergaser kurz reinigen, Batterie laden, ein paar Mal kicken und die läuft!"

Und sie lief tatsächlich als ich kam!

"Die goldenen Streifen hat damals meine Frau geklebt."

Der Interessent erzählte später, dass sein Vater damals so eine 'MAX' hatte...

...und dass sie zusammen mit ihr 'auf die Schnauze gefallen' seien.

Wenn das kein Grund ist!

 

S.94-99 : NSU-Super-Fox  ‚Daten’

 

Am 16.7.1958 wurde in Neckarsulm der Fahrzeugbrief gestempelt.

Am 23.7.1958 wurde sie im Landkreis Rotenburg/Fulda auf den Kunstharzpresser Harry Goth zugelassen.

Am 24.10.1961 wurde sie vorübergehend stillgelegt.

Am 13.8.1962 wurde sie wieder zugelassen.

Am 24.1.1964 wurde sie das letzte Mal vorübergehend stillgelegt.

Was geschah dann ?

Am 25.11.1975 wurde ein neuer Fahrzeugbrief ausgestellt.

Was geschah dann ?

Am 11.9.2014 habe ich sie gekauft.

Was nun ?

 

 

S.100-106 : MZ-ETZ250  ‚Das Gildehaus’

 

Der alte Herr war fünf Mal damit in Marokko gewesen und hat dort nette Leute kennen gelernt, die zu Freunden wurden.

Dann wurde seine Frau krank und starb; auch seinen Hund musste er bald darauf einschläfern lassen…

Da hatte er keine Lust mehr und das Motorrad blieb stehen und er zu Hause sitzen…

Sein Haus war ein altes Gildehaus aus dem 15. Jahrhundert. Direkt im historischen Stadtkern am Marktplatz.

Seine Wohnung befand sich im zweiten Stock: freiliegende Balken, Butzenfenster, ein saalartiges Wohnzimmer- und eine fast leere Flasche Cognac...

Dort machten wir den Kaufvertrag und der alte Herr erzählte von seinen Reisen und dem Haus und so…

Es war Ende September und wenn man aus dem Fenster auf den spätnachmittäglichen Marktplatz herunter schaute, war es wie ein Urlaubstag in einer längst vergangenen Zeit…

Skulpturen

aus

Motorradschrott

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die

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© Ulf Dauselt