Die morbide Welt klassischer Motorräder
Die morbide Welt klassischer Motorräder
Klassische Motorräder als Kunstobjekte - 05605-8064434 -
Klassische Motorräder alsKunstobjekte - 05605-8064434 -   

Beispielbilder 3 + Texte

S.67+68 : SL 125     ‚Die Gequälte’

 

Von allen Besitzern durchs Gelände gejagt, hingestürzt, hochgerissen, weiter gejagt, überall einmal hängen geblieben,- verbogen, verdellt, verkratzt, verschlammt, alles abgebrochen oder verrostet, überlackiert und dann verkauft. Jetzt hat sie endlich ihre Ruhe…

 

S.69-71: RT 125   ‚Die Vergessene’

 

Sie stand wohl etwa 50 Jahre im Heizungskeller eines Autohauses.Wem hat sie gehört? Keine Papiere mehr da. Niemand kann sich erinnern…Gehörte sie einem Mitarbeiter? Oder einem Kunden? Das Autohaus hat zu gemacht. Keiner mehr da, der etwas wissen könnte. Wo sind sie alle? Einige Teile fehlen. Wer hat sie genommen? Oder waren sie kaputt und wurden weggeworfen? Von wem?

 

S.72-76 : Panther KS99  ‚Die Unvollendete’

 

Viel Arbeit hat er sich gemacht und mit Liebe zum Detail gearbeitet. Wie lange hat es wohl gedauert, wie viele Stunden? Was hat es gekostet?Warum hat er aufgehört? - So kurz vor der Vollendung. Hatte er keine Zeit mehr? – Warum? Oder ist ihm das Geld ausgegangen?Er hatte eine Familie gegründet und ein Haus war im Bau. Da bleibt weder Geld noch Zeit übrig. Doch wohin mit ihr? Sie war ja fast fertig… ----------gekürzt---------

 

S.77-81: Vespa   ‚Der Studententraum’

 

Als Student wollte er immer so einen Roller haben. Aber es hat nie geklappt.Es wäre schön gewesen, mit der Freundin ins Grüne zu fahren. Und jeden Tag an die Uni. Und abends dann in die Kneipe zu den Freunden…- oder auch mal in den Urlaub nach Italien, dahin, wo der Roller herstammt. Mit Freundin oder lieber allein? Auf jeden Fall mit dem Zelt.Aber es hat nie geklappt mit dem Roller. Und Italien auch nur mit dem Auto,- später dann. Da war er schon verheiratet, - mit einer anderen...

--------gekürzt---------

 

S. 82-84 : Göricke  ‚Vom Sperrmüll’

 

Irgendwann, Ende der 70-er Jahre, lernte ich die Freundin eines Schrauberkollegen kennen. Sie war zwar keine Schönheitskönigin, aber ganz nett und recht 'aufgeschlossen'.Ich war sogar einmal mit ihr Essen. Aber entweder haben mir ihre Tischmanieren missfallen oder ihr Geschwätz hat mich genervt, jedenfalls ist nichts weiter passiert...Fast 20 Jahre später habe ich sie dann auf einer Motorradausstellung als Ausstellerin von irgendwelchem Gerümpel wieder gesehen und fast nicht mehr erkannt. Nach weiteren beinahe 20 Jahren ruft sie mich auf Grund einer Anzeige an und bietet mir dieses Moped an; tief vergraben unter einem Berg von Sperrmüll, wo es seit Ende der 70-er Jahre gestanden hatte…

 

S. 86+87  Victoria  ‚Der Teileträger’

 

Der alte Herr hatte sie bei einem Händler irgendwo in Ostwestfalen als Teileträger für sein Restaurationsobjekt gekauft.Natürlich fehlten die Papiere und der Tank war auch schon mal im Originallook nachverwüstet worden.Zylinder und Kolben hatte man kurzerhand mit der Flex demontiert, alles war von ihm zerlegt worden und die fast fertig Restaurierte stand daneben.

" Nächstes Jahr fahr' ich beim Festzug mit", erklärte er stolz...

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© Ulf Dauselt