Die morbide Welt klassischer Motorräder
Die morbide Welt klassischer Motorräder
Klassische Motorräder als Kunstobjekte - 05605-8064434 -
Klassische Motorräder alsKunstobjekte - 05605-8064434 -   

Beispielbilder 1 mit Text

S.2-8 : ZÜNDAPP DB 200   ' Die Unbekannte'

 

...nach 39744 Kilometern irgendwo, irgendwann abgestellt. Von wem ? Was war das für ein Mensch ? Wie alt war er ? Welchen Beruf hatte er ?Wie lange hat er auf dieses Motorrad gespart ? Wo hat er gelebt ? War er verheiratet und hatte vielleicht auch Kinder ?Vielleicht war es ein Kriegsheimkehrer Mitte der Zwanzig, der körperlich unversehrt aus der Gefangenschaft kam. Ein Handwerker? Vielleicht sogar selbstständig ?- Alles war kaputt und niemand war schuld…

Er hat sofort wieder mit seiner Arbeit begonnen, es gab ja viel zu tun. Und er fuhr jeden Tag mit dem Fahrrad hin und her,-20 Kilometer ?- oder mehr ? Ein Kollege oder Nachbar hatte bereits ein kleines Motorrad…

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S.9-18:   JAWA  ‚Der sozialistische Chopper’ 

 

DDR- Mitte der 70-er Jahre: Im thüringischen Grenzbereich träumt ein junger Kerl von einem Chopper. Wie konnte es dazu überhaupt kommen? War das Westfernsehen schuld? Hat er etwa gar eingeschmuggelte Magazine gelesen?Oder hat er sogar ‚Easy-Rider’ gesehen? War ja alles verboten. Kam vom dekadenten Klassenfeind. Aber der Virus saß fest.

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S.19 +20 : CITA   ‚Die Radlose’

 

Als ihr Junge noch ganz klein war, hat er manchmal vorne auf dem Tank gesessen und ist mit ihrem Mann mitgefahren, aber irgendwann kam dann das Auto und das Moped stand nur noch herum. Ein Nachbar hat das Hinterrad bekommen...

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S.21-23 : HERCULES- Mofa ‚Der Lastenesel’

 

Die halb blinde alte Dame erzählt, dass ihr Mann damals mit diesem Moped ihr Installationsgeschäft aufgebaut hat. „Es gab ja früher so kleine Anhänger dafür… da kam dann alles rein, was der Mann so brauchte. Es war ja noch kein Auto im Haus.Später, mit dem Auto, ging es natürlich dann wesentlich einfacher. Da wurde das Moped nicht mehr gebraucht...“

 

S.24-26 : PUCH    ‚Die Bäuerliche’

Der alte Bauer hat sie damals neu gekauft, - da war er noch ein junger Bursche. Hat er das Geld dafür von seinem Vater bekommen? Für seine Mitarbeit auf dem Hof? Früher war so etwas üblich.Es war eine Rarität in der Gegend, - wer fuhr schon ein Motorrad aus Österreich? Meist wurde DMW und NSU von seinen Kameraden gefahren. Eine BMW war unerschwinglich.Er war sehr stolz, wenn er am Wochenende zur Kirmes oder zum Tanz ins Nachbardorf fuhr. 1961 wurde dann das erste Auto gekauft, - ein Käfer. Seit dem stand sie vergessen in der Scheune…

 

S.27 Panther-Moped ‚ Der Eckensteher’

 

Auch dieses kleine Moped wird irgendwann treu und brav seinen Dienst verrichtet haben. Jetzt steht es in der Ecke...

 

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